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10 Jahre OpenEMS

Ein Betriebssystem für die Energiewende

Vor genau zehn Jahren begann alles mit einem kleinen „Hello‑World“-Commit. Heute ist daraus OpenEMS entstanden – das Open‑Source‑Energiemanagementsystem der Energiewende. Ein Jubiläum, das zeigt, wie weit eine starke Idee, eine klare Vision und eine engagierte Community führen können.

Schon 2016 war klar, wohin die Reise geht: In einer „energiegewendeten“ Welt ist Energie immer dann im Überfluss vorhanden, wenn die Sonne scheint oder der Wind weht. Gleichzeitig werden weitere Sektoren wie Wärme und Mobilität elektrifiziert. Die Konsequenz: Die Anforderungen an intelligentes Energiemanagement steigen massiv. Erzeugung, Speicherung, Verbrauch und Netz müssen perfekt aufeinander abgestimmt werden.

Die Vision war dabei von Anfang an klar: So wie wir bei Smartphones ein Betriebssystem mit installierbaren Apps nutzen, braucht auch das Energiesystem eine offene Plattform. Hardware und Software müssen entkoppelt werden, um Innovation, Flexibilität und Skalierbarkeit zu ermöglichen. Die entscheidende Frage lautete damals wie heute: Setzt sich eine proprietäre oder eine offene Plattform durch?

FENECON entschied sich früh für Offenheit und veröffentlichte den Quellcode des FEMS als Open Source. Damit fiel vor zehn Jahren der Startschuss für OpenEMS.

Heute ist OpenEMS:

  • eine globale Community aus 53 Ländern
  • getragen von über 100 aktiven Contributors
  • mit rund 1.400 GitHub‑Stars
  • 15.000 bis 20.000 Nutzer pro Monat in der Community
  • professionell organisiert durch die OpenEMS Association e.V.
  • im Einsatz in Produktivsystemen, Pilotprojekten und Laboren weltweit
  • eine Softwareplattform mit einem geschätzten Wert von über 20 Mio. USD

OpenEMS zeigt eindrucksvoll, wie Open Source zum Motor der Energiewende werden kann – gemeinschaftlich entwickelt, weltweit eingesetzt und stetig weitergedacht.

Herzlichen Glückwunsch zum 10. Geburtstag, OpenEMS – auf die nächsten zehn Jahre offene Innovation für ein nachhaltiges Energiesystem!

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