Zum Inhalt springen

Pressemitteilung: 48-MWh-Speicherprojekt

Erneuerbare-Energien-Fonds von KGAL investiert in 48-MWh-Stromspeicherprojekt von FENECON


  • KGAL investiert in Battery Energy Storage System (BESS) in Grevesmühlen, Mecklenburg-Vorpommern
  • FENECON-Energiespeicher erzielt dank Nutzung neuer E-Fahrzeugbatterien sehr hohe Wirkungsgrade
  • FENECON übernimmt auch Wartung, Service sowie technische Betriebsführung

Iggensbach, 20. April 2026 ---- FENECON, ein führender deutscher Hard- und Softwarespezialist für Stromspeicherlösungen in den Segmenten Privathaushalt, Gewerbe und Industrie, hat sein bisher größtes Stromspeicherprojekt an den Erneuerbare-Energien-Fonds KGAL ESPF 5 verkauft. KGAL ist ein führender unabhängiger Investment- und Asset-Manager mit einem betreuten Investitionsvolumen von über 16 Milliarden Euro. Die in der mecklenburg-vorpommerischen Kleinstadt Grevesmühlen errichtete Anlage soll Mitte 2026 in Betrieb gehen: Der FENECON-Großspeicher kann 48,8 Megawattstunden Strom aufnehmen und mit einer Leistung von 17,3 Megawatt ein- und ausspeisen. Der in unmittelbarer Nähe eines Umspannwerks platzierte flexible Stand-alone-Speicher wird nicht zuletzt Strom kurzzeitig zwischenspeichern, um Preisschwankungen im Day-Ahead- und Intraday-Handel auszubalancieren sowie Regelenergie bereitstellen. Damit stabilisiert der Großspeicher das Netz, wenn Angebot und Nachfrage kurzfristig differieren.

Projekt komplett „Made in Germany“

Beim Battery Energy Storage System (BESS) in Mecklenburg-Vorpommern fungiert FENECON gleichzeitig als Hersteller, EPC sowie Service- und Wartungspartner. Der niederbayerische Mittelständler besitzt langjährige Erfahrung im Bereich Energiespeicherlösungen und wird in Grevesmühlen nicht nur Service- und Wartungsarbeiten, sondern auch die technische Betriebsführung übernehmen.

„Wir setzen in unserem Speicherprojekt in Grevesmühlen auf die plattformbasierte Nutzung von Elektrofahrzeugbatterien. Denn damit lassen sich gegenüber klassischen LFP-Containern wesentlich bessere Verfügbarkeits- und Effizienz-Werte erzielen. Die Fahrzeuge, für die diese Premiumbatterien ursprünglich hergestellt wurden, gingen letztlich gar nicht in Produktion und wir bewahren die Batterien vor einer unnötigen vorzeitigen Verschrottung“, erläutert Franz-Josef Feilmeier, Geschäftsführer von FENECON. Das Unternehmen erwirbt Großchargen überschüssiger Batterien von führenden europäischen Fahrzeugherstellern und integriert sie in seine verschiedenen Industriespeicherplattformen. „Was auf den ersten Blick nach einer Nische aussieht, birgt in der Realität ein riesiges Potenzial. Allein der Neubatterie-Überschuss ist schon größer als es der gesamte deutsche Großspeichermarkt mit seinen unter 2 GWh im letzten Jahr war. Für unsere Entwicklungen und Projekte wurden wir bereits mehrfach mit renommierten Preisen ausgezeichnet und sind in der Lage, hochwertige ‚Made in Germany‘-Serienspeicher zu absolut wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten“, so Franz-Josef Feilmeier.

Deutlich verlässlichere Planung der Erlöse

Mit dem BESS-Investment diversifiziert KGAL mit Sitz in Grünwald bei München das Portfolio des Fonds ESPF 5 gezielt weiter. Der Artikel-9-Fonds umfasst nunmehr 20 Assets aus verschiedenen Regionen, Erzeugungstechnologien, Entwicklungsphasen und Stromabnahmeverträgen.

Hauke Sievers, verantwortlicher Transaktionsmanager der KGAL, erklärt: „Wir haben gezielt in ein BESS‑Projekt investiert, das kurzfristig in Betrieb geht, weil dies eine deutlich verlässlichere Planung der Erlöse ermöglicht als Projekte mit längeren Realisierungszeiträumen. Unser Batteriespeicher kann von den aktuell attraktiven Spreads – also der Differenz zwischen An‑ und Verkaufspreisen am Strommarkt – profitieren.“ Besonders wichtig für den Investor KGAL: Das Projekt ist komplett „Made in Germany“ und ermöglicht kurze Entscheidungswege.


Stichwörter