Familie W. hat ihr Drei-Parteien-Haus aus dem Jahr 1906 im Rahmen einer umfassenden Kernsanierung 2025/2026 energetisch zukunftsfähig umgestaltet. Das inzwischen abgeschlossene Projekt erreicht den KfW-55-Standard und verbindet historischen Gebäudebestand mit moderner, nachhaltiger Haustechnik. Herzstück des Konzepts sind eine Photovoltaikanlage, ein FENECON Home 30 System mit Speicher, eine Wärmepumpe und flächendeckende Fußbodenheizung. Durch die intelligente Sektorenkopplung über das mitgelieferte FENECON Open-EMS Energiemanagementsystem FEMS werden (Mieter-)Strom, die Versorgung von Heizung/Warmwasser und die Elektromobilität intelligent integriert. Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und die möglichst umfassende Nutzung selbst erzeugter Solarenergie sowie die größtmögliche Unabhängigkeit von fossiler Energie standen während der gesamten Planung und Umsetzung im Mittelpunkt.
Kundensteckbrief
- Anwendung: 3-Parteien Haus; Mieterstrom & Mieter-Ladestrom
- Ort: Nördlingen, Bayern
- Details:
- Sommer: ca. 125 kWh Stromverbrauch unter der Woche und ca. 70 kWh Stromverbrauch am Wochenende
- Winter: ca. 200 kWh Stromverbrauch unter der Woche und ca. 120 kWh Stromverbrauch am Wochenende
- Bestandsanlage(n): PV Anlage mit 25 kWp Gesamtleistung. Davon entfallen auf das Hausdach (Süd-West-Ausrichtung) 13 kWp und auf das Garagen-Flachdach (Nord-Ost/Süd-West Ausrichtung) 12 kWp.
Das Projekt im Detail
- Produkt: FENECON Home 30
- Leistung: 30 kW Leistung
- Kapazität: 22,4 kWh Kapazität
- Installateur: TBS Team GmbH
- Wärmepumpe: Bosch AW 10 OR-T, CS6800iAW 12 MB
- Wallboxen: 2x KEBA P40
Genutzte FEMS-Apps
- "SG-Ready” Wärmepumpe
- 2x AC-Ladestation (KEBA)
Resultate:
- Prognostizierte 65% Eigenversorgungsquote bei einem erwarteten Gesamtstromverbrauch von 14.000 kWh
- 2 von 3 Mietparteien fahren zwischenzeitlich schon elektrisch
Energy Journey/Fazit:
Das System überzeugt besonders durch seine Flexibilität: Durch das Hinzufügen von Apps lässt es sich an zukünftige Anforderungen anpassen – das schafft Planungssicherheit für die Zukunft und schützt Investitionen.
Trotz des höheren Preises hat Familie Weiner auch die Tatsache überzeugt, dass das System (weitgehend) in Deutschland produziert wird.
Stillstand bedeutet Rückschritt! Familie Weiner plant bereits, den Batteriespeicher zu erweitern. Damit will sie nicht nur die Eigenversorgungsquote steigern, sondern auch aktiv zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen. Sobald die entsprechende Funktion (App) verfügbar ist, sollen damit die Chancen der Direktvermarktung voll ausgeschöpft werden.




