AVIA Volt vereint mittelständisches Know-how und moderne Energietechnik, um leistungsstarke und wirtschaftlich betreibbare Ladeinfrastruktur für gewerbliche und private Kunden zu schaffen. Der Ladepark Oldenburg verbindet DC-Hochleistungsladen, Batteriespeicher, Photovoltaik-Dach und Energiemanagement zu einem skalierbaren Gesamtkonzept.
Die Anforderungen waren klar: hohe Ladeverfügbarkeit und Leistung, effiziente Nutzung des Netzanschlusses und eine energiewirtschaftlich optimierte Betriebsführung. Der Speicher unterstützt das Lademanagement, reduziert Lastspitzen und ermöglicht die gezielte Nutzung günstiger Strompreisfenster.
- optimale Ladeleistung und hohe Verfügbarkeit für Kundinnen und Kunden
- Lastspitzenmanagement zur Entlastung des Netzanschlusses
- dynamischer Stromeinkauf zur wirtschaftlichen Optimierung des Ladebetriebs
- Einbindung des Photovoltaik-Dachs zur lokalen Erzeugung erneuerbarer Energie
- Online-Monitoring und steuerbare Schnittstellen für Speicher, Ladeinfrastruktur und EMS
Kundensteckbrief:
- AVIA-Volt / AVIA Volt Weser Ems GmbH
- E-Mobilität / öffentlicher HPC-Schnellladepark
- Bremer Heerstraße 295, Oldenburg, Niedersachsen
- Jahresstromverbrauch: abhängig vom Hochlauf der Ladefrequenz von 400 - 800 MWh
- integrierte Ladeinfrastruktur: sechs DC-Ladepunkte mit bis zu 400 kW Ladeleistung
- Photovoltaik-Dach: vorhanden rd. 53 kWp Wetterschutz für Kunden und lokale Stromerzeugung
- Zusätzliche PV-Anlage von 99 kWp auf Nachbargebäude
Das Projekt im Detail:
- FENECON Industrial S
- 184 kW Leistung
- 164 kWh Kapazität
Anwendung:
- Lastspitzenmanagement, Ladeleistungsunterstützung und dynamischer Stromeinkauf
- Einbindung in Energiemanagement, Lademanagement und Online-Monitoring
- Installateur: Elektro Grave aus Edewecht
Genutzte FEMS-Apps
FEMS Modbus Read / Write zur Anbindung von Speicher, Lademanagement und Monitoring.
Resultate:
Durch die Kombination von Batteriespeicher, Ladeinfrastruktur und Energiemanagement kann der Standort Lastspitzen reduzieren, den Netzanschluss effizienter nutzen und günstige Strompreisfenster gezielter für den Ladebetrieb einsetzen. Im Fokus steht eine hohe Ladeverfügbarkeit mit bis zu 400 kW Ladeleistung je Ladepunkt bei gleichzeitig wirtschaftlicher Betriebsführung.
Nach den ersten Betriebsmonaten konnte die Lastspitze um rund 180KW reduziert werden, der PV-Eigenverbrauchsanteil konnte auf rund 96% gesteigert werden.
Energy Journey:
Der Ladepark ist modular und zukunftsfähig aufgebaut. Mit Blick auf die wachsende Zahl an Elektrofahrzeugen kann der Standort bei steigender Nachfrage um sechs weitere 400-kW-Ladepunkte erweitert werden. Perspektivisch lassen sich zusätzliche Messpunkte, Abrechnungsdaten, THG-Quoten-relevante Zähler und weitere Energiemanagementfunktionen integrieren.
Oldenburg
dient damit als skalierbare Referenz für AVIA Volt Ladeparks, die Schnellladen,
Speicher und lokale erneuerbare Erzeugung wirtschaftlich kombinieren.
„Für uns war entscheidend, eine Lösung zu realisieren, die nicht nur hohe Ladeleistungen ermöglicht, sondern den Standort auch energiewirtschaftlich sinnvoll betreibt. Der Speicher hilft uns, Ladebedarf, Netzanschluss und Strombeschaffung in Einklang zu bringen und den Ladepark perspektivisch skalierbar aufzubauen.“
Dennis Eichert, Projektmanager Ladeinfrastruktur AVIA Volt
„Am Ladepark Bremer Heerstraße 295 in Oldenburg setzen wir erstmals unser neues Energiekonzept in Verbindung mit einem stationären Batteriespeicher um. Damit erweitern wir den Ladepark um ein steuerbares Energiekonzept und bieten unseren Kunden modernste Ladeinfrastruktur, die über den Speicher intelligent in das lokale Stromnetz integriert wird. Der Speicher puffert in den Mittagsstunden überschüssigen PV-Strom, kappt Lastspitzen und speichert in stromgünstigen Stunden zusätzlich Energie aus dem Netz zwischen.“
Thomas Hembach, Geschäftsführer AVIA Volt Weser Ems GmbH | Leiter Avia Volt der AVIA AG



