Die Maschinenbau GmbH zählt zu den führenden Unternehmen ihrer Branche und betreibt einen hochmodernen Maschinenpark. Doch der energieintensive Betrieb führte immer wieder zu kostenintensiven Lastspitzen, insbesondere beim gleichzeitigen Hochlauf mehrerer CNC-Bearbeitungszentren und Schweißanlagen.
Trotz der installierten Eigenerzeugung aus einer 800 kWp Photovoltaikanlage und einer 150 kWp Windkraftanlage können Lastspitzen aktuell nicht ausreichend abgefangen werden. Diese entstehen insbesondere durch den Schichtbetrieb sowie den parallel betriebenen Ladepark. In der Folge führen die erhöhten Leistungsspitzen zu steigenden Kosten und einer eingeschränkten Wirtschaftlichkeit. Ziel ist daher ein dauerhaft kosteneffizienter Betrieb der gesamten Unternehmensinfrastruktur.
Um diese Herausforderung zu meistern und Energiekosten nachhaltig zu senken, entschied sich das Unternehmen für die Integration eines FENECON Stromspeichersystems.

Projektziele:
- Effektive Begrenzung der Lastspitzen am Netzanschlusspunkt
- Kosteneffizienter und netzschonender Betrieb der Ladeinfrastruktur
- Nachhaltig wirtschaftlicher Betrieb der gesamten Unternehmensinfrastruktur
- Vorbereitung für zukünftige Energiestrategien
Kundensteckbrief – Maschinenbau GmbH – Produzierender Maschinenpark – CNC-Bearbeitung und Schweißanlagen – Schichtbetrieb – mit Ladeparkinfrastruktur - 800 kWp PV-Anlage – 150kWp Windkraftanlage.
Das Projekt im Detail:
- FENECON Industrial L
- 736 kW Leistung
- 1288 kWh Kapazität
Energiemanagement im Detail:
- FEMS Paket Multi-Use
- FEMS App Eigenverbrauchsoptimierung
- FEMS App Lastspitzenkappung
- FEMS-App Multi-Ladepunktmanagement
Resultate:
Der FENECON Industrial L vereint die notwendige Leistungsfähigkeit, um Lastspitzen zuverlässig zu kappen, Eigenerzeugung optimal zu nutzen und die Ladeinfrastruktur vollständig zu integrieren.
Lastspitzenkappung:
Die Lastspitzenkappung reduziert kurzfristig hohe Leistungsanforderungen am Netzanschlusspunkt. Tritt eine Lastspitze auf, stellt der Speicher gezielt Leistung bereit, sodass der definierte Grenzwert nicht überschritten wird. Dadurch sinken die Leistungspreise und die Stromkosten bleiben planbar.
Eigenverbrauchsoptimierung:
Bei der Eigenverbrauchsoptimierung wird überschüssiger Strom aus der Eigenerzeugung – z. B. aus Photovoltaik und/oder Windenergie – im Speicher zwischengespeichert und zeitversetzt genutzt. So steht der selbst erzeugte Strom dann zur Verfügung, wenn er benötigt wird, was den Netzbezug reduziert und die Unabhängigkeit von den Energiekosten erhöht.
Ladeinfrastruktur:
Die Ladeinfrastruktur ist intelligent in das Energiesystem eingebunden und wird zentral gesteuert. Die verfügbare Leistung wird dynamisch auf alle Ladestationen verteilt, ausgewählte Ladestationen können priorisiert und bevorzugt mit PV‑ und Speicherstrom versorgt werden. Dadurch wird der Ladepark netzschonend und kosteneffizient betrieben.
Ergebnis / Fazit:
- Lastspitzen um bis zu 200 kW reduziert
- Deutlich reduzierte Leistungskosten
- Mehr Eigenstrom, weniger Netzbezug
- Intelligenter, netzschonender Ladepark
- Zukunftssichere, resilientere und unabhängigere Energiearchitektur
Energy Journey:
Damit ist die Maschinenbau GmbH einen weiteren konsequenten Schritt entlang der FENECON Energy Journey hin zu einem ganzheitlich optimierten Energiesystem gegangen.